Kurzfassung: Das createFLOW-CMS pflegt Inhalte im Page Editor (Block-Editor) – und baut daraus mit Astro eine Website als statisches HTML. Weniger PHP auf dem Server, mehr Performance und Sicherheit.
Hinweis zur Entwicklung: createFLOW inkl. CMS, Astro-Anbindung und Deploy wird aktiv weitergebaut und ist noch nicht fertig. Funktionen, Oberfläche und Workflows können sich ändern. Dieser Beitrag zeigt den aktuellen Entwicklungsstand – kein fertiges Endprodukt.
Was das createFLOW-CMS ist
createFLOW ist die Plattform von M-CREATE – bekannt für CRM, Dashboards und tägliche Abläufe. Parallel dazu entsteht ein eigenes CMS (noch in Entwicklung): Inhalte pflegen Sie im Backend, die öffentliche Website entsteht über Astro und wird als statisches HTML auf den Server ausgeliefert.
Das ist der zentrale Unterschied zu klassischem WordPress: Nicht jede Seitenansicht muss dynamisch über PHP laufen. Besucher erhalten fertige HTML-Dateien – schnell, schlank und mit deutlich kleinerer Angriffsfläche.
Der Workflow: CMS → Astro → statisches HTML
- Inhalte pflegen – Seiten, Beiträge, Projekte, Medien und Einstellungen im createFLOW-CMS.
- Mit Astro bauen – das Frontend-Framework rendert aus Content und Komponenten die Website.
- Deploy – das Ergebnis geht als statisches HTML an den Webserver (z. B. Shared Hosting oder eigener Server).
Über die Bereiche Astro, GitHub und Deploy steuern Sie Version, Build-Check und Auslieferung. Ein „Check build“ prüft den Astro-Build (z. B. über GitHub Actions), ohne Produktion vorschnell zu überschreiben.
Warum Astro?
Astro ist die technische Basis für die Website-Ausgabe in createFLOW – bewusst gewählt, nicht zufällig. Kurz die Gründe:
- Static by default: Astro liefert standardmäßig vorgerendertes HTML. Ideal für Unternehmensseiten, Landingpages und Blogs.
- Weniger JavaScript, mehr Tempo: Astro schickt nur so viel JS wie nötig – besser für Ladezeiten und Core Web Vitals.
- Komponenten statt Chaos: Bausteine wie Hero, Section oder Cards sind echte Komponenten; im Page Editor entsprechen ihnen die Astro Blocks.
- Content und Code getrennt: Inhalte bleiben im CMS; Design und Build im Astro-/GitHub-Repo. Starter-Upgrades können Framework aktualisieren, ohne Content zu überschreiben.
- Sicherheit durch Architektur: Die öffentliche Site oft als HTML/CSS/JS – ohne laufende PHP-Ausführung pro Aufruf.
- Hosting-flexibel: Statische Builds auf Shared Hosting, CDN oder eigenem Server; Deploy aus createFLOW heraus.
- Modern und erweiterbar: Passt zu Headless-Workflows, API und CI (GitHub Actions).
Kurz: Astro verbindet komfortable CMS-Pflege mit einer schnellen, statischen Auslieferung. (Stand: createFLOW-CMS noch in Entwicklung.)
Features im Überblick
Dashboard & Überblick
- Projekt-Übersicht mit Direktlink zur Website
- Kennzahlen: veröffentlicht, Entwürfe, Mediendateien
- Schnellaktionen: neue Seite, neuer Beitrag, Medien hochladen, Inhalte aus URL übernehmen
- Inhaltsübersicht je Collection sowie Recent Activity
Collections & Inhalte
- Seiten und Beiträge bearbeiten
- Eigene Collections (z. B. Projekte / Projekt-Details)
- Singletons wie Website Settings für globale Einstellungen
- Beitragsübersicht mit Cover, Datum, Titel, Slug, Excerpt und Lighthouse-Werten (Mobile/Desktop)
Design: Components / Elements
Das Design baut auf Astro Blocks – Komponenten, die mit dem GitHub-Manifest synchronisiert werden. Typische Bausteine:
- Layout: Section, Columns, Group, Spacer, Divider
- Inhalt: Heading, Paragraph, Button, List, Quote
- Medien: Image, Gallery, Video, Slider
- Bausteine: Hero, Service Card, Project Card, Form, Embed, Custom HTML
Zusätzlich gibt es Vorlagen-Filter für Content, Page-/Post-/Archive-Templates sowie Header, Footer und Popup – vergleichbar mit einem modernen Template-System, aber auf Astro ausgelegt.
Page Editor – Inhalte wie im Block-Editor bauen
Das Herzstück der CMS-Arbeit ist der Page Editor: ein visueller Block-Editor für Seiten und Beiträge. Links die Outline (Dokumentstruktur), in der Mitte die Canvas, rechts die Eigenschaften des aktiven Blocks – plus oben Save, Publish und Deploy (inkl. Hinweis, wann zuletzt deployed wurde).
Blöcke einfügen
Über „Search blocks“ fügen Sie Bausteine hinzu – gruppiert nach:
- Content: Button, Heading, Paragraph, Form, List, Quote
- Layout: Columns, Group, Spacer, Divider, Section
- Embed: Embed, Custom HTML
Outline & Canvas
Die Outline listet alle Blöcke der Seite (Überschriften, Absätze, Bilder usw.). Per Klick springen Sie zum Block, mit Shift mehrfach auswählen, per Rechtsklick Aktionen öffnen. Die Canvas zeigt den Inhalt WYSIWYG – inklusive Wortanzahl, Zeichen und geschätzter Lesezeit.
Block-Einstellungen & Responsive
Rechts steuern Sie den aktiven Block (z. B. Paragraph):
- Width – Breite des Blocks
- Custom CSS – gezieltes Styling am Block
- CSS classes (Astro) – Klassen, die im Astro-Frontend greifen
- Show on – Sichtbarkeit je Breakpoint: Desktop (> 1440), Laptop (1280–1439), Tablet (768–1279), Smartphone (< 768)
Oben wechseln Sie die Vorschau zwischen Desktop, Tablet und Mobile – so prüfen Sie Layout und Sichtbarkeit, bevor Sie publishen und deployen.
Struktur & Felder
- Content Types – eigene Inhaltstypen definieren
- Custom Fields – strukturierte Zusatzfelder
- Forms – Formulare
- Menu – Navigation
- Media – Mediathek
- API – Anbindung für headless/entwicklernähere Workflows
WordPress Import
Bestehende WordPress-Inhalte lassen sich übernehmen – z. B. als WXR (.xml), Gutenberg-.json oder HTML. Beim Import stehen zwei Strategien zur Wahl:
- Map to Astro blocks – Überschriften, Text, Bilder, Buttons usw. möglichst in native Blöcke; Templates werden zu wiederverwendbaren Components; Unbekanntes landet als HTML zur Prüfung.
- Import as Custom HTML – eine Custom-HTML-Komponente pro Seite/Template, ideal für den statischen Full-HTML-Export.
Astro, GitHub & Deploy
- Astro-Version der Site und des bundled Starters im Blick
- Build-Check ohne Produktions-Upload
- Starter-Upgrade, ohne Content, Custom Blocks und Secrets zu überschreiben
- GitHub-Anbindung für Repo und CI
- Deploy für die Auslieferung des statischen Builds
- Uptime-Monitoring und Dokumentation direkt im Projekt
- AI-Unterstützung im Projektkontext
Warum das für Sicherheit und Performance zählt
Klassische PHP-CMS-Systeme sind bei kritischen Laufzeit-Lücken (wie kürzlich bei PHP2Shell) unmittelbar betroffen. Ein CMS, das statisches HTML ausliefert, entkoppelt Pflege und öffentliche Auslieferung:
- weniger laufende PHP-Angriffsfläche auf dem öffentlichen Server
- sehr gute Ladezeiten und Core Web Vitals
- Hosting oft einfacher und günstiger (reine HTML/CSS/JS-Auslieferung)
- Inhalte bleiben trotzdem redaktionell pflegbar – nicht „nur Hand-HTML“
Für wen eignet sich das createFLOW-CMS?
- Unternehmen, die von WordPress weg oder hybrid modernisieren wollen
- Marketing- und Unternehmensseiten mit Fokus auf Speed und Sicherheit
- Teams, die strukturierte Inhalte (Seiten, Blog, Projekte) brauchen – plus Deploy über Astro
- Projekte, bei denen GitHub, Build-Checks und reproduzierbare Deploys wichtig sind
createFLOW – inklusive CMS – ist noch in der Entwicklung. Es handelt sich um ein laufendes Produkt von M-CREATE: Funktionen werden ergänzt, geändert und getestet. Eine allgemeine Verfügbarkeit (z. B. App Store) gibt es derzeit nicht; der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Web-App.
Mehr erfahren
createFLOW befindet sich noch in der Entwicklung und ist (noch) nicht als fertiges Endprodukt verfügbar. Aktuelle Infos:
Überblick zur Plattform: createFLOW – die Plattform für CRM, Dashboards und tägliche Abläufe
Web-App: https://flow.m-create.at/
Apps-Übersicht: https://m-create.at/apps/
Michael Blechinger, M-CREATE.AT
Glossar
Kurze Erklärungen zu den Fachbegriffen in diesem Beitrag:
- API – Schnittstelle zum Datenaustausch zwischen Systemen.
- Astro – Framework für vorgerendertes, schlankes HTML.
- Astro Blocks – Wiederverwendbare Komponenten im CMS und Frontend.
- Backend / Frontend – Verwaltung vs. öffentliche Darstellung.
- Breakpoint – Bildschirmbreite für Layout-/Sichtbarkeitswechsel.
- Build / Check build – Erzeugen und Prüfen der fertigen Website.
- Canvas – Bearbeitungsfläche im Page Editor.
- CDN – Verteilte Auslieferung statischer Dateien.
- CI / GitHub Actions – Automatisierte Builds und Checks.
- CMS – System zum Pflegen von Website-Inhalten.
- Collection – Sammlung eines Inhaltstyps (Seiten, Beiträge …).
- Content Type – Definition einer Inhaltsart inkl. Struktur.
- Core Web Vitals – Google-Kennzahlen zur Nutzererfahrung.
- createFLOW – Plattform von M-CREATE; CMS noch in Entwicklung.
- CSS / Custom CSS / CSS classes – Gestaltung und Klassen am Block.
- Custom Fields – Zusätzliche strukturierte Felder.
- Custom HTML – Block mit freiem HTML.
- Deploy – Auslieferung des Builds auf den Live-Server.
- GitHub – Code-Repository und CI für Astro-Starter.
- Headless CMS – Inhalte getrennt von der Darstellung.
- HTML (statisch) – Fertige Seiten ohne Server-Sprache pro Aufruf.
- Lighthouse – Scores zu Performance, SEO u. a.
- Outline – Block-Struktur der Seite im Editor.
- Page Editor – Visueller Block-Editor.
- Publish – Inhalt redaktionell veröffentlichen.
- Responsive – Anpassung an Gerätebreiten.
- Singleton – Einmaliger Inhalt (z. B. Website Settings).
- Starter (bundled) – Mitgeliefertes Astro-Grundgerüst.
- Uptime – Verfügbarkeitsüberwachung.
- WordPress Import / WXR – Übernahme von WordPress-Inhalten.
- WYSIWYG – Bearbeitung nahe am sichtbaren Ergebnis.


